Wie arbeiten agile Teams?

Das Wort „agil“ stammt vom lateinischen Wort „agilis“ ab und bedeutet „von großer Beweglichkeit; regsam und wendig“. (vgl. Duden, o.A., o.J.)

Agiles Arbeiten unterscheidet sich von „traditioneller“ Arbeit in der Hinsicht, dass sie nicht einfach nur flexibler und schneller ist. Strukturell ist sie komplett anders aufgebaut. Andreas Diehl, Unternehmenscoach und -berater begründet die erfolgreiche Arbeit agiler Teams auf sechs Eckpfeilern:

„1. Freiwilligkeit jedes Einzelnen

2. Ein klares Zierl -„Commander’s Intent“

3. Arbeit in kurzen Zeitintervallen

4. Einbeziehung des Kunden

5. Kleine und selbstorganisierte Teams

6. Eine hohe Wertorientierung“

(vgl. Agiles Arbeiten, Andreas Diehl, o.J.)

Eines der wichtigsten Bausteine ist die Freiwilligkeit. Die Teams müssen sich vom Dienst nach Vorschrift abwenden und sich freiwillig und mit Freude an der Arbeit beteiligen und diese gestalten. Mitglieder agiler Teams dürfen sich nicht zur Arbeit verpflichtet fühlen, sondern sollen sich mit dieser identifizieren. 

Weiterhin ist das Formulieren von Zielen sowie Leitbildern von großer Bedeutung. Mit diesen sollen sich alle Teammitglieder solidarisieren, um eine gute Arbeitsbasis zu schaffen. Es müssen Rahmenbedingungen und Leitbilder formuliert werden.

Agile Teams arbeiten in kleinen selbstorganisierten Teams. Sie treffen wichtige Entscheidungen selbstständig im Team, was auch zur Folge hat, dass die Teams auch die Verantwortungen für ihre Entscheidungen und Ziele tragen müssen. (vgl. Agiles Arbeite, Andreas Diehl, o.J.)

Wichtige Grundlagen sind weiterhin, dass Wissen geteilt wird, anstelle zentrierten Wissen von wenigen Experten. Eine gesunde Fehlerkultur ist Voraussetzung.

Ein wichtiger Eckpfeiler ist weiterhin die Orientierung am Kunden. Diese müssen von Beginn an in den Entwicklungsprozess mit einbezogen werden, um die Möglichkeit zu haben früh in die Geschehnisse einzugreifen. Dadurch kann gewährleistet werden, dass das Ergebnis alle Seiten zufriedenstellt.

Während agiles Arbeiten auf den ersten Blick als chaotisch und unstrukturiert wirkt, sind die Stärken auf den zweiten Blick viel präsenter. Denn durch die Arbeit in kleinen, selbstständigen Teams können sich die Mitglieder viel flexibler an eine veränderte Umwelt anpassen. Durch die hohe Selbstständigkeit und das transparente Arbeiten kann ein kreatives Miteinander entstehen. Wirken all diese Faktoren zusammen, kann agiles Arbeiten zu einem kreativeren und sozialeren Arbeitsumfeld führen. (vgl. Zeizuteilen, Depew Sabine, 2018)

Verfasserin Nicole Hopp

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